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Letzte Änderung: 16.05.2012


Beim Markplatz und Lichterfest in Münzenberg wurde eine Moritat
aus dem Mittelalter zur Belustigung des Volkes zum Besten gegeben...

Ein Kaufmann und Händler aus Wöfersheim war auf dem Weg durch die Wetterau um seine Waren feil zu bieten. Er hatte schon gute Geschäfte gemacht und in Gambach den ein oder anderen Käufer über das Ohr gehauen, als er mit seiner Frau, seinen Töchtern und Mägden auf dem Weg zum Markplatz zu Münzenberg Lager macht um am nächsten Tag seine Gewürze aus Indien, Seide aus China und Bier aus dem nahen Kloster Arnsburg anzupreisen.

Allerdings hatte er hier die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn der allseits bekannte Räuber Wulfried der Schreckliche war mit seiner Bande auf Raubzug und überfiel den Kaufmann und seinen ganzen Tross um das Geld und die Waren einzustecken und für die schönen Damen Lösegeld zu verlangen.

Das Geschrei von Frau, Töchtern und Gesinde war gross, als der Kaufmann von Wulfried dem schrecklichen dahingemeuchelt wurde. Die Bande war gerade beim Würfeln um die Weiber, als drei Ritter von der nahen Burg des Weges kamen, nicht lange fackelten und Wulfried den Schrecklichen und seiner Bande den Garaus machten.

Aber auch bei den allgemein ehrbaren Rittern war bei Ansicht des vielen Geldes und der prachtvollen Waren die Habgier mit im Spiel, denn so eine Rüstung und Schwert sind gar teuer. Also wollte man das Geld des Kaufmanns behalten und die Damen zur eigenen Belustigung mit auf die Burg nehmen. Wie vor die Räuber, so auch hier dir Raubritter, hatte man sich zu früh über den guten Braten gefreut. Just zu dieser Stunde waren einige Krieger des Ordens der Templer auf Ihrer Reise in die Heilige Stadt Jerusalem zum Kreuzzug in der Kirche gewesen, für ihr Unterfangen um das göttliche Geleit zu bitten.

Als sie die Hilferufe der Frauen vernahmen, eilten sie flugs herbei um die Ursache des lauten Gejammers zu erkunden. Als Sie der ruchlosen Ritter gewahr wurden, forderten sie die Frevler drei Mal auf ihr Vorhaben aufzugeben.

Es fruchtete nichts. Der Kampf wurde ausgetragen und nach einigem hin und her obsiegten die Tempelritter, die Krieger Gottes. Als diese dann die Waren in Augenschein nahmen, waren sie sich darüber einig, dass diese Dinge eine Gabe Gottes auf dem Wege in das Heilige Land seien. Da die Tempelritter Keuschheit gelobt hatten, konnten sie mit den Weibern wenig anfangen. Sie liessen sie in Ruhe, mit den Worten - Gott wird euch schon helfen- und gingen mit dem Wagen und den Reichtümern ihrer Wege.

Und die Moral von der Geschicht - Traue auch den Rittern nicht!

Aufgeführt zu Münzenberg Anno Domini den neunten des Monates August im Jahre MMVIII





3.8.2008
Nach dem Umzug durch Friedberg anlässlich des Friedberger Burgfestes bei der Freien Ritterschaft zu Friedberg





27.7.2008
Die Freie Ritterschaft zu Besuch auf Burg Drahim in Polen nach erfolgreicher Schlacht




8.6.2008
An der linken Seite des Tisches sitzend, für Die Freie Ritterschaft Friedberg - Earl of CarMarthen mit Gemahlin und Gefolge, auf der rechten Seite des Tisches sitzend, für Die Eysenknechte zu Staufenberg - Graf Thore von Preyssenfels mit Gemahlin und Gefolge, vorne am Tisch sitzend, für Die Freie Ritterschaft zu Münzenberg - Gerhard von Mincenberc.
Es wurde nach der dunklen Zeit der letzten zwei Jahre ein neues Friedensbündnis mit den befreundeten Ritterschaften geschlossen und die feierlichen Verhandlungen mit einem gar üppigen Mahle und Umtrunk auf dem östlichen Bergfried der Burg besiegelt.





7.6.2008
Holger der Hammer von Münzenberg wurde vom polnischen Großmeister des Tempelritterodens anlässlich des Mittelalterspectaculums, aufgrund seiner Verdienste zum Wohle des Vereins und der Wiederbelebung mittelalterlichen Brauchtums, feierlichen zum Ritter geschlagen.





5.6.2008
Die Freien Ritter zu Münzenberg hatten nach dem Unwetter am Freitag Abend alle Hände voll zu tun um mit einem kurzfristigen intensiven Arbeitseinsatz drei umgestürzte Walnussbäume zu beseitigen. Nach zwei Tagen war der Platz für das Lager unter der Burg wieder von Astwerk und umgestürzten Baumstämmen befreit.
- Rechtzeitig zum Event am Samstag und Sonntag den 7. und 8. Juni -

 




22.5.2008
Einige Bilder vom Fest der Ober-Hörgerner Wetterpiraten, an dem auch die Freie Ritterschaft zu Münzenberg mit Schaukämpfen aktiv beteiligt war. Die Freien Ritter zu Münzenberg waren über die Einladung der Wetterpiraten hocherfreut, konnte man doch damit Ausrüstungsgegenstände, Zelte, Schilde und Rüstungen im Hinblick auf das anstehende Marktevent  vom 7.-8. Juni  auf Burg Münzenberg ausgiebig  testen und die eingerosteten Schwerter schärfen.



28.3.2008
Die Einladung, im Rahmen des OsterFezes 2008, der Stadt Münzenberg bei den Rittern mittelalterliche Spiele im Freien rund um die Burg durchzuführen, wurde in diesem Jahr witterungsbedingt von nur 6 Kindern zwischen 10 und 13 Jahren wahrgenommen. Mit unterschiedlichen mittelaterlichen Spielgeräten, dem Schlagbalken, den Tauen, Bogenschießen, Schwertkampf, Wappenmalen und  einer Burgführung gingen die vier Stunden am Freitag von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr schnell zu Ende. Ein warmes Mahl mit Würstchen, Brot und Getränken wurde dann zur Stärkung der abgekämpften jungen Maiden und Ritter gereicht. Gerne durften die Kinder die Holzschwerter der Freien Ritter mit nach Hause nehmen um dort fleiβig weiterüben zu können. Leider hatte unser magisches Auge versagt, sonst wären auch an dieser Stelle ein Bild erschienen.


24.3.2008
Das Bild oben zeigt die Freie Ritterschaft zu Münzenberg mit den befreundeten Rittern aus Friedberg, die einen Fuβmarsch  in voller Rüstung von Friedberg nach Münzenberg unternommen hatten.
Für die Kinder gab es ein Ostereiersuchen im Schnee. Am Ostermontag Um 14:00 und 15:00 Uhr wurden mehr als 1000 Eier und Süβigkeiten trotz des teilweise starken Schneefalls von den kleinen Besuchern der Burg Münzenberg gefunden.
In der Turmschänke, Marktplatz 15 in Münzenberg wurde der Besuch der Friedberger Ritterschaft mit einem herzhaften Mahl und einem Fass Bier, das die Münzenberger spendierten gemütlich beendet.
 

 

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